Kinder-Behandlung

Warum Milchzähne so wichtig sind

Milchzähne spielen eine große Rolle beim Kauen und Sprechen. Nicht zuletzt sind sie auch ein ästhetischer Faktor. Deswegen sollen sie in ihrer Funktion möglichst lange erhalten bleiben, idealerweise bis zum Durch- bruch des bleibenden Nachfolgers. Eine frühzeitige Extraktion aufgrund von Karies oder eines Traumas kann zu späteren Fehlstellungen im bleibenden Gebiss führen. Nach Durchbruch der ersten Backenzähne ist es besonders wichtig, „Kontaktkaries“ durch die kariösen benachbarten Milchzähne zu vermeiden oder frühzeitig zu behandeln. Deswegen muss die Prophylaxe im Milchgebiss besonders sorgfältig durchgeführt werden und sollte im Alter von 2,5 Jahren beginnen.


Weiterführende Informationen:
Kindgerechte Vorbereitung ...
Hypnose ...
Erster Zahnarztbesuch Ihres Kindes ...
Speicheltest - Ihr persönlicher Kariesrisikotest ...
Kinderbehandlung unter Narkose ...

Was können Eltern dazu beitragen?

  • Gezieltes Kontrollieren der Zahnputztechnik des Kindes und ggf. „Nachputzen“.
  • Die Süßigkeiten sollten nach Möglichkeit in einer „Dosis“ verzehrt werden und nicht auf den ganzen Tag verteilt - danach Zähneputzen nicht vergessen!
  • Vermeiden Sie zuckerhaltige Getränke, am besten für die Zähne sind stilles Wasser und ungesüßter Tee. Bei Kleinkindern soll die Trinkflasche nur zu Mahlzeiten gegeben werden. So wird sogenannte „Bottle-Karies“ vermieden, die durch in der Milch oder in Fruchtsäften enthaltene Säuren entstehen kann.
  • Regelmäßige Kontrollen beim Arzt, schon mit 2,5 Jahren kann Ihr Kind spielerisch an den Praxis- ablauf gewöhnt werden. In der Zahnarztpraxis werden die bleibenden Zähne und Milchzähne kontrolliert, versiegelt und fluoridiert.
  • Kariöse Milchzähne unbedingt behandeln lassen.
  • Kariesrisiko der Eltern soll auch reduziert werden (z.B. durch gute Mundpflege und professionelle Zahnreinigung). Kariesbakterien können leicht von den Eltern zum Kind übertragen werden, was zu erhöhtem Kariesrisiko beim Kind führen kann. Ihr persönliches Kariesrisiko und das Ihres Kindes kann in unserer Praxis mithilfe eines Speicheltests bestimmt werden.